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Forum Waffenrecht: Extremisten haben im Schießsport und der Jagd nichts zu suchen, aber wir wenden uns gegen pauschale Verurteilungen und unbegründete Verbote

Liebe Mitglieder,

das „Forum Waffenrecht“ hat auf seiner Homepage den nachfolgenden Artikel bzw. die nachfolgende Stellungnahme veröffentlicht. Dieser schliesst sich der GSVBW vollumfänglich an und ich kann nur die Überschrift des Artikels auch in unserem Namen wiederholen: „Extremisten haben im Schießsport und der Jagd nichts zu suchen, aber wir wenden uns gegen pauschale Verurteilungen und unbegründete Verbote

Schöne Feiertage,
euer Präsident, Helmut Glaser

 

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Quelle: Veröffentlichung Forum Waffenrecht

Extremisten haben im Schießsport und der Jagd nichts zu suchen, aber wir wenden uns gegen pauschale Verurteilungen und unbegründete Verbote

Das Forum Waffenrecht und die ihm angeschlossenen Verbände lehnen alle Arten von Extremismus kategorisch ab. Wer das Grundgesetz nicht achtet, findet bei Schießsportlern und Jägern keine Gemeinschaft. Jedoch wenden wir uns auch gegen weitere Verschärfungen des Waffenrechts ohne faktenbasierte Grundlagen und eine Diskriminierung unserer Mitglieder.

Die Bundesinnenministerin erklärte am 14.12.2022 in einem Interview nach den großangelegten Razzien gegen Extremisten des Reichsbürgermilieus, dass sie das öffentliche Dienstrecht und das Waffenrecht verschärfen wolle. Konkret forderte sie Möglichkeiten, eine Nachkontrolle von Waffenbesitzern zu ermöglichen, dabei sind diese rechtlichen Grundlagen längst gegeben.

„Unsere Mitglieder werden bei der Erlaubniserteilung genauestens überprüft und anschließend in periodischen Abständen immer wieder“, erklärt Friedrich Gepperth, der Vorsitzende des Forum Waffenrecht. Weiter führt er aus: „Waffenbesitzer gehören zu den am strengsten überwachten Personengruppen in Deutschland und jeder einzelne wird dauerhaft durch behördliche Abfragen bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Verfassungsschutz überwacht. Zunächst sollten diese, zum Teil erst im vorletzten Jahr eingeführten, Maßnahmen ausgewertet werden, bevor man unbegründet neue Verschärfungen des schon strengsten Gesetzes seiner Art beschließt. Wenn die Ministerin meint, dass eine polizeiliche Kontrolle nach einem Umzug nicht möglich sei, kennt sie einfach das Gesetz nicht, welches sie verschärfen möchte.“

Zudem wurde auch das Verbot halbautomatischer Waffen gefordert. Dies steht in keinerlei Zusammenhang mit dem Geschehen um die Verschwörung der sog. Reichsbürger und ist völlig willkürlich.

Halbautomatische Pistolen und Gewehre gehören seit über einem Jahrhundert zum Stand der Technik und werden bei Schießsportlern und Jägern häufig verwendet.

Friederich Gepperth erklärt dazu: „In allen Schießsportverbänden werden diese Waffen in Wettbewerben national, wie international, bis hin zur olympischen Schnellfeuerpistole genutzt. Die Technik ist bewährt und beliebt. Auch unter Jägern kommt sie zum Einsatz. Dabei ist es völlig verfehlt, auf optische Merkmale zu setzen, statt auf rein technische Kriterien und deren Deliktsrelevanz. Diese geht bei allen legal besessenen Waffen glücklicherweise nahezu gegen Null“.

Mit dem Verbot ganzer Waffenarten würde Deutschland auch den europäischen Konsens verlassen, wurden halbautomatische Sport- und Jagdwaffen doch bei den letzten Novellierungen der Europäischen Feuerwaffenrichtlinie und -verordnung nach sorgfältiger Anhörung von zahlreichen Experten im Anhang der zugelassenen Waffen kategorisiert. Dem zugrunde liegenden Gedanken einer Harmonisierung des Rechts im europäischen Raum laufen nationale Alleingänge zuwider und schaffen genau solche Zustände, die man eigentlich vermeiden möchte.

Zunächst sollte also das bestehende strenge Waffengesetz mit seinen schon vorhandenen Möglichkeiten der Kontrolle und des Entzugs von Erlaubnissen konsequent ausgenutzt werden. Ergibt dann eine faktenbasierte Evaluation, dass noch Lücken bestehen, sind die Verbände zum Dialog bereit. Eine willkürliche weitere Beschneidung der Rechte unserer Mitglieder ohne jede sachliche Grundlage oder fundierte Analyse vorab, kann jedoch nicht hingenommen werden.

 

Hinweis:
Dem Forum Waffenrecht gehören 200 Verbände und Vereine an, die ca. 750.000 Mitglieder vertreten. Die im Forum Waffenrecht zusammengeschlossen Verbände sind unter anderem:

  • Deutscher Jagdverband e. V.
  • Bund Deutscher Sportschützen e. V.
  • Bund der Militär- und Polizeischützen e. V.
  • Deutsche Schießsport Union e. V.
  • Bundesverband Schießstätten e.V.
  • Verband deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V.
  • Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition

 

Bezirksschützentag Alb-Bodensee

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,
hiermit laden wir Sie zum Bezirksschützentag des Bezirks Alb-Bodensee herzlich ein.
Termin: Samstag, 04. Februar 2023
Ort: Schützenhaus SSV-Göppingen
Beginn: 15.00 Uhr

Hier die Details und die vorläufige Tagesordnung: Einladung und Tagesordnung (Stand 31.1.23)

Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme.

euer Thomas Schock, Bezirksvorstand

Ausschreibung zur BM 2023 Nordbaden verfügbar – Voranmeldung ab 1.12.22 möglich

Liebe Mitglieder,

die Bezirksmeisterschaft Nordbaden ist ab dem 1.12.2022, 10.30 Uhr  zur Voranmeldung geöffnet.

Startzeiten können, nach erfolgter Vormeldung, ab dem 4.1.2023, 10.30 Uhr gemeldet werden.

Bitte die jeweiligen Fristen beachten.

Wir wünschen allen teilnehmenden Mitgliedern eine erfolgreiche Meisterschaft
Stephan Hapke und das Bezirks Team

Nachahmenswert – Funktionäre und Schießleiter beim Erste Hilfe Grundkurs

Auch wenn in der Öffentlichkeit der Schießsport immer als „gefährlich“ angesehen wird – durch die sehr hohen Anforderungen an die Sicherheit bei Umgang mit den Sportgeräten passieren so gut wie keine Unfälle. Da bei Wettbewerben, dem Training oder im privaten Bereich aber neben einem Unfall auch andere Notfallsituationen entstehen können (Herzinfakt, Kreislaufprobleme o.ä.), hat der Landesverband zusammen mit dem Ortsverein Ingersheim des Deutschen Roten Kreuzes am vergangenen Wochenende einen „Erste Hilfe – Grundkurs“ für Funktionäre und Schießleiter angeboten.

Ich habe selbst ebenfalls teilgenommen, denn meine letzte Ausbildung in dem Bereich ist schon einige Jahre her. Wie ich, haben alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen sehr schnell festgestellt, dass man doch sehr viel von der damaligen Ausbildung vergessen hat bzw. sich manche Sachen geändert haben. Der Kurs war somit eine interessante und erforderliche Auffrischung. Von daher kann ich nur jedem empfehlen, mal wieder so einen Kurs zu besuchen. Die Kurse sind kostengünstig und werden i.d.R. von den lokalen Ortsgruppen angeboten. Der GSVBW wird dies auch in Zukunft für die Funktionäre und Schießleiter anbieten…..
Ich hoffe aber, das erlernte Wissen nie anwenden zu müssen.

Viele Grüße,
euer Helmut Glaser

Präsident und Sportleiter… frisch verbunden 😉

Anstrengend waren die Reanimations-Übungen, jeweils im Team – kritsch beobachtet vom Ausbildungsleiter…

… das Maskottchen des Ortsvereins wurde erfolgreich wiederbelebt 🙂

 

 

 

Protokolle Landesdelegiertentage

2023

Das Protokoll zum Landesdelegiertentag 2023 steht zum Download bereit.

2022

Absage des Landesdelegiertentages auf Grund der Corvid Beschränkungen

2021

Das Protokoll zum Landesdelegiertentages 2021 (und 2020) steht zum Download bereit.

2020

Absage des Landesdelegiertentages auf Grund der Corvid Beschränkungen

2019

Das Protokoll zum Landesdelegiertentag 2019 steht zum Download bereit.

2018

Das Protokoll zum Landesdelegiertentag 2018 steht zum Download bereit.

2017

Das Protokoll zum  Landesdelegiertentag 2017 steht zum Download bereit.

2016

Das Protokoll zum Landesdelegiertentag 2016 steht zum Download bereit.

2015

Das Protokoll zum Landesdelegiertentag 2015 steht zum Download bereit.